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Niels Bubel gewinnt den Naturmarathon in Marienwerder 2014

Stür­mi­sche Früh­jahrs­böen, die Bäume nach dem Win­ter nicht nur zum Wan­ken und Knar­ren, son­dern auch zu Fall brin­gen, sind nor­ma­ler Weise keine an­ge­neh­men Vor­aus­set­zun­gen für ei­nen lan­gen Lauf am Wo­chen­ende. Für mich er­höhte das aber ge­rade die Span­nung und meine Mo­ti­va­tion. Ich ließ mich we­der von den Wet­ter­vor­her­sa­gen, noch von den sich im Wind nei­gen­den Baum­wip­feln in Ma­ri­en­wer­der kurz vor dem Start des Na­tur­ma­ra­thons nicht aus der Ruhe bringen.

50 Ki­lo­me­ter in nörd­li­cher Rich­tung vom Alex­an­der­platz ent­fernt wurde ich ge­mein­sam mit über 1000 an­de­ren Läu­fe­rin­nen und Läu­fern auf die erste der 10,5 Ki­lo­me­ter lange Lauf­runde ge­schickt. Wo­bei die­je­ni­gen, die nur eine oder zwei Run­den lie­fen, ei­nen Vor­sprung von 10 Mi­nu­ten be­ka­men. Drei Run­den lang konnte ich ein an die Stre­cken­be­ge­ben­hei­ten an­ge­pass­tes, kon­stan­tes Tempo hal­ten. 31,5 Ki­lo­me­ter lang lag ich da­bei auf Kurs zu ei­ner Zeit von 2:27 Stun­den. Ein­gangs der vier­ten Runde re­du­zierte ich, wie mit mei­nem Trai­ner be­spro­chen, deut­lich das Tempo, da mir der Sieg nicht mehr zu neh­men war. Am wich­tigs­ten war aber, die letzt­jäh­ri­gen Ma­gen­pro­bleme in den Griff zu be­kom­men und mit der Schluss­runde im Dau­er­lauf­tempo die kom­men­den Wett­kämpfe nicht blo­ckiert zu haben.

So lief ich mei­nen erst fünf­ten Ma­ra­thon nach Hause und war nach 2:34:14 Stun­den wie­der am Sport­platz zwi­schen Wald und Fi­now­ka­nal. Die Stre­cke war sehr ab­wechs­lungs­reich. 40 % wa­ren asphal­tiert, 60 % schlän­gel­ten sich leicht pro­fi­liert auf fes­ten aber un­ebe­nen We­gen durch den Wald. Enge Bie­gun­gen, Lich­tun­gen, Wur­zeln, Sand­pas­sa­gen und Steine ge­stal­te­ten den ge­nau ver­mes­se­nen Rund­kurs sehr ab­wechs­lungs­reich. Dazu ka­men im­mer wie­der diese stür­mi­schen Böen. Mit mei­ner Leis­tung bin ich sehr zu­frie­den. Es war eine tolle Er­fah­rung, diese Dis­tanz ins Trai­ning ein­zu­bauen. Das macht Lust auf mehr. Gerne bei et­was we­ni­ger Wind.

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