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Niels Bubel - Laufen, Leben, Gutes tun

Auch zu Be­ginn des neuen Jah­res 2016 war ich da­mit be­schäf­tigt, die Ein­drü­cke und Er­leb­nisse der Welt­meis­ter­schaft über 50 km in Doha (Qua­tar) zu ver­ar­bei­ten. Von dem Wett­kampf hatte ich mich kör­per­lich er­staun­lich schnell er­holt und ließ das Lauf­jahr 2015 bei ei­nem land­schaft­lich sehr reiz­vol­len Sil­ves­ter­lauf von Zos­sen nach Lud­wigs­felde in Bran­den­burg ausklingen.

Doch es dau­erte sehr lange, um die Emo­tio­nen mei­ner WM-Premiere ein­zu­ord­nen. Auf je­den Fall wurde mir er­neut klar: der Be­reich des Ul­tra­ma­ra­thon­lau­fens passt am bes­ten zu mei­ner Per­sön­lich­keit. Nicht nur das täg­li­che Trai­ning ist ein per­fek­ter Aus­gleich und gibt mir Kraft, die viel­fäl­ti­gen Hin­der­nisse des Le­bens zu be­wäl­ti­gen. Auch der Sport selbst, die Wett­kämpfe, ge­ben mir Mo­ti­va­tion, an meine Leis­tungs­grenze zu kom­men und diese kon­ti­nu­ier­lich zu verschieben.

Wenn dann noch die Lei­den­schaft ent­facht ist, bin ich kaum zu brem­sen. Doch wenn ich auch über 100 km er­folg­reich sein möchte, muss ich ler­nen diese Lei­den­schaft und meine En­er­gie mög­lichst ef­fek­tiv und gleich­mä­ßig ein­zu­tei­len. Dies ist ein Ziel, was ich sehr gerne in die­sem Jahr er­rei­chen würde.

Ich möchte auch im Jahr 2016 zei­gen, dass das Lau­fen in die­sem Be­reich nicht zur Qual wer­den muss, son­dern durch­aus viel Freude be­rei­ten kann. Ich möchte mehr Lau­fen – I want it more!

Mit lei­den­schaft­li­chen Grüßen

Niels Bubel - Laufen, Leben, Gutes tun